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Kegeln wie anno dazumal

Manchmal würde man sich wünschen, dass Räume oder Gegenstände sprechen könnten. Dann würde es hier beim Saalerwirt wohl kaum einen Winkel geben, der nichts zu erzählen hätte.

Den Auftakt macht unsere historische Kegelbahn. Das Kegeln war als eine der ältesten Sportarten schon in der Antike bekannt und zählt um die Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem in allen Kreisen beliebten Vergnügen. So lockte die Naturkegelbahn, bei der die Holzkegel noch selbst aufgestellt werden mussten, auch beim Saalerwirt Nachbarn und Bauern der Umgebung zum Kegeln an.

Immer sonntags traf sich Josef Tauber mit 10 bis 15 Mitstreitern um gemeinsam zu kegeln, erinnert sich sein Sohn Hans Tauber. Er selbst stritt mit anderen Kinder darum, wer die Holzkegeln aufstellen durfte, also zum „Scholderer“ wurde und sich somit stets über ein „Krachale“ (Limonade) als Belohnung freuen konnte. Meist waren die geselligen Wettkämpfe so fanatisch, dass die Kegelrunden bis in die Nacht hinein andauerten. Manchmal jedoch, nahm der Großvater, ein streng erzogener und respektierter Mann, pünktlich vor dem sonntäglichen Rosenkranz um 14.00 die Kugel an sich und unterbrach das spaßige Vergnügen, damit keiner den Gang in die Kapelle versäumte, plaudert Hans schmunzelnd aus dem Familien-Nähkästchen.

Seit dieser Zeit hat sich an der Kegelbahn nicht viel verändert, heute stehen Kegelrunden dank der neuen Beleuchtung zu allen Tageszeiten nichts mehr im Wege. Alle Neune! Lassen auch Sie mal alles um die Kugel drehen und sich von der historischen Kegelbahn zu einem Ausflug in eine vergangene Zeit einladen – garantiert wird es auch heute zum spaßigen Vergnügen für Jung und Alt, wie anno dazumal.

In den Sternenhimmel blicken.

Wenn im Innern der alten Gemäuer und in den neuen Naturzimmern Ruhe und Kraft gleichsam wirken, so spürt man draußen eine seltsame Geborgenheit.

Das Draußen ist eine Erfahrung für sich, ganz gleich, ob Sie durch die Wiesen spazieren oder auf der offenen Terrasse sitzen und den Blick wandern lassen. Er erfasst genussvoll jede Hügelrundung, jede Bergspitze, jede Einzelheit der Landschaft, spielende Kinder, grasende Kühe, Pferde im Gehege und auch frei laufende Hühner, die noch nie einen Geflügelkäfig gesehen haben. Alles, auch die seltenen Geräusche, die durch die Stille dringen, sind Teil eines natürlich-romantischen Gesamtbildes.

Die Terrasse ist für unsere Gäste eine beliebte Tribüne dieses Schauspiels, wo nur das Hier und Jetzt zählt: im Frühjahr und Sommer verweilt man gerne bei wärmender Sonne, oder im seichten Schatten der Obstbäume.

Im Winter wartet man auf dem Schafsfell sitzend und trotz der Kälte darauf, den letzten Augenblick des Abendrots über den Bergen zu erhaschen.